eine Auseinandersetzung von Tradition bis Innovation
Künstlergespräch mit Amir Ahmadi & Karim Othman Hassan

DATUM & UHRZEIT
Samstag, 05.04.2025 – 18:00 Uhr
ORT
Brunnenpassage
Brunnengasse 71 / Yppenplatz, 1160 Wien
www.brunnenpassage.at
TICKETS
Pay as you can
Die beiden Musiker Karim Othman Hassan und Amir Ahmadi gewähren einen Einblick in ihr Schaffen. Sie erzählen, wie ihr eigenes Musikverständnis von der westlichen Klangästhetik und -Harmonie geprägt wurde und bis heute ihre Musik beeinflusst. Sie gehen der Frage nach, inwiefern sich nah- und mittelöstliche Musik mit ihrer reichen Melodizität und elaborierten Melismatik in eine urbane Musik wie etwa den Jazz hineinweben lässt. Weiters sprechen die beiden Musiker darüber, welche Möglichkeiten sich mit ungewöhnlichen musikalischen Besetzungen eröffnen und wie sich damit Tore zu völlig neuen Klangwelten aufstoßen lassen. Das Gespräch führt Antonia Grüner von Music Austria (mica).
Karim Othman Hassan
Die Interpretation historischer orientalischer Musiktraditionen und deren Originalklang ist seit jeher das Steckenpferd des Multiinstrumentalisten Karim Othman Hassan. Dennoch ist seine musikalische Tätigkeit nicht nur auf dieses Genre beschränkt. So ist er etwa in der modernen Musik genau so zuhause wie im Jazz. Er ist Co-Kurator und Kustos einer bedeutenden Musikinstrumentensammlung und betreibt eine kleine Restaurierungswerkstatt für antike Musikinstrumente in Krems.
Amir Ahmadi
In seinem künstlerischen Schaffen legt der Pianist und Komponist Amir Ahmadi besonderen Wert auf Mikrotonalität. Mithilfe des Claviton – einer mikrotonalen Tastatur mit 31 Tönen pro Oktave, entworfen von Georg Vogel – integriert er ein auf Basis von Maqam-Musik entwickeltes Stimmungssystem in seine Kompositionen. Diese sind insbesondere mit dem Trio Terrea live zu erleben. Hierbei schöpft er aus dem reichen Vokabular der arabischen und iranischen Musik.
Im Anschluss an das Gespräch treten die beiden Musiker in einem Doppelkonzert mit den Ensembles Zençir und Terrea auf.
In Zusammenarbeit mit Brunnenpassage